Fehlergruppierung und Vorkommenszähler
Ein einziges Problem in einer Anwendung kann Hunderte oder Tausende identischer Ausnahmen erzeugen. Wenn jedes Vorkommen einzeln angezeigt wird, ist es schwer, einen einzelnen Vorfall von einem Problem zu unterscheiden, das einen großen Teil des Traffics betrifft.
Deshalb werden Meldungen anhand ihres Fingerprints gruppiert. Wiederkehrende Vorkommen desselben Problems landen in einer einzigen Meldung, und ein Zähler zeigt ihr Ausmaß.
Wonach richtet sich die Gruppierung?
Der Fingerprint entsteht aus Informationen, die einen bestimmten Problemtyp erkennbar machen, unter anderem aus dem Projekt, dem Ausnahmetyp und der Fehlermeldung.
Das ist wichtig, denn eine identische Meldung, die in zwei verschiedenen Anwendungen auftritt, bedeutet trotzdem zwei unabhängige Probleme.
Warum ist die Gruppierung wichtig?
Stell dir einen Fehler vor, der innerhalb einer Stunde 3500-mal aufgetreten ist. Du brauchst keine 3500 identischen Einträge in der Liste. Du musst wissen, welches Problem aufgetreten ist, wann es erschienen ist und wie häufig es auftritt.
Genau das ermöglicht die Gruppierung. Ein Eintrag steht für das Problem, und der Zähler zeigt sein Ausmaß.
Verlauf der Vorkommen
Die Details einer Meldung erlauben es, den Verlauf eines Problems zu analysieren und zu sehen, wie sich die Zahl seiner Vorkommen im Zeitverlauf verändert hat.
So lässt sich ein Anstieg der Fehlerzahl leichter mit einem Deployment, einer Konfigurationsänderung oder einem bestimmten Ereignis in der Anwendung in Verbindung bringen.
Wiederkehrende Fehler und Benachrichtigungen
Ein wiederkehrender Fehler sollte nicht bei jedem Vorkommen eine eigene E-Mail auslösen. Benachrichtigungen sollen die Aufmerksamkeit auf neue oder wichtige Probleme lenken, statt das Postfach mit weiteren Kopien desselben Ereignisses zu überschwemmen.
Das ist besonders während eines Ausfalls wichtig, wenn ein einzelnes Problem in kurzer Zeit eine sehr große Zahl von Ausnahmen erzeugen kann.